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Musikgarten Hintergrund

Vorgeburtliche Erfahrungen:

Das Kind erlebt bereits im Mutterleib sich und seine Umwelt. Unbewusst sind die Erfahrungen aus dieser Zeit im Kind gespeichert und wirken im Leben nach der Geburt weiter. Diese Erfahrungen werden „Urmatrizen“ (Stanislaf Grof) genannt.

Entwicklungspsychologische Kurzbeschreibung der Kinder:

Eine Kurzbeschreibung der verschiedenen Bereiche der Entwicklung (emotional sensorisch, motorisch, stimmlich, verbal mental, kognitiv, sozial und die Entwicklung des Selbstempfindens) möge einen Eindruck der Kinder im Kleinkindalter geben. Dabei ist zu beachten, dass die Aussagen der verschiedenen Altersgruppen aufeinander aufbauen. Ein erreichter Entwicklungsschritt bleibt auch in der nächsten Altersgruppe erhalten. Nichts geht verloren. Die einzelnen Fähigkeiten werden mit zunehmendem Alter erweitert und differenziert. Alle genannten Bereiche sind eng miteinander verbunden, sie beeinflussen und ergänzen sich gegenseitig. Sie bilden im Kind eine Einheit. Die Altersangaben sind als ungefähre Orientierung und nicht als Fixierung zu verstehen. Jede Entwicklung ist individuell und einzigartig, aber die Reihenfolge der Entwicklungsschritte ist vergleichbar.

Allgemeine und spezielle Unterrichtsinhalte in einer Eltern-Kind-Musikgruppe:

Es handelt sich allgemein um Inhalte, die …

  • den Kindern und Erwachsenen Freude bereiten, ihnen Wohlbefinden und Anregung geben
  • die Kinder in dem jeweiligen Entwicklungsprozess ihrer Gesamtentwicklung (sensorisch, motorisch, affektiv, sozial, mental, verbal) und in ihren momentanen Bedürfnissen unterstützen
  • die Erwachsenen mit ihren Bedürfnissen ansprechen und ihre Fähigkeiten entfalten lassen
  • die Eltern-Kind-Paare in ihrem Beziehungsprozess bereichern und stärken
  • ein vielfältiges Musikerleben ermöglichen
  • Musik in ihrer kulturellen Vielfalt und Qualität erfahren lassen
  • das musikalische Potenzial der Kinder erhalten und anregen, dies zu entfalten und zu differenzieren
  • das musikalische Potenzial der Erwachsenen erweitern und differenzieren
  • die Erwachsenen motivieren, musikalische Spiele auch zu gegebener Zeit mit ihrem Kind bzw. mit ihrer Familie durchzuführen
  • den Kindern und Erwachsenen sowohl eine gemeinsame als auch je eigene Beziehung zur Musik zukommen lassen