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Klassik traf Irish Folk

Klassik meets Irish Folk – von Mozart  bis zum „Drunken Sailor“

Bis fast auf den letzten Platz gefüllt war die Wolnzacher Auferstehungskirche am vergangenen Samstag, als das „Klassik Ensemble“ und das Ensemble „Cool is Reel“ mit Irish Folk Music von realtime music zeigten, was sie können.

Nach der Begrüßung durch Martin Pause begann die „klassische“ Truppe unter dessen Leitung mit einer Bearbeitung von Bedřich Smetanas „Moldau“, gefolgt von Scott Joplins schwungvollem „Maple leaf Rag“. Estwas ruhiger wurde es mit Gabriel Faurés „Berceuse“, bevor es mit dem ersten Satz von Mozarts berühmter g-moll Sinfonie wieder flotter zur Sache ging. Eine wunderbare Überleitung zu den britischen Inseln war die folgende Auswahl Altenglischer „Country-Dances“ aus der Sammlung „Playford Dancing Master“ aus dem 17. Jh. Mit schmissigen Rhythmen und mittelalterlichen Melodien. Alle Stücke waren für Querflöten, Violinen, Bratsche, Cello und Klavier bzw. Cembalo arrangiert worden. Kurz vor der Pause war die Einstimmung zu den Irischen Folk-Songs mit einem Duett Irische Flöte und Klavier („Danny Boy“) perfekt.

[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“6″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“1″ thumbnail_width=“160″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“20″ number_of_columns=“3″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“1″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]Nach der Pause betrat das Irish Folk Ensemble „Cool is reel“ die Bühne – wie der Name schon sagt, waren diverse „Reel“- und „Jig“-Sets zu hören, also Irische Tänze, wie sie auf der grünen Insel überall gespielt und getanzt werden. Instrumentiert war die neunköpfige Gruppe mit Violine, Akkordeon, Gitarren, Banjo, Irischen Flöten und Blockflöten, Mandoline und einer Cornamuse, mit der sogar eine Schiffssirene imitiert wurde. Abwechslung boten die mit perfektem mehrstimmigen Gesang interpretierten eingestreuten Folksongs wie „Dirty old Town“ oder „Whiskey in the Jar“, bevor zum krönenden Abschluss beide Ensembles mit einer gemeinsame Zugabe das Konzert – unter begeistertem Applaus – beendeten. Die beiden Ensembleleiter Martin Pause und Daniel Safr zeigten sich sichtlich zufrieden mit dem Erfolg – Wiederholung nicht ausgeschlossen.